Noch etwas über Humanismus

Zum dritten Mal verlieh die Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Erfurt den Erich-Kleineidam-Preis. Preisträger wurde Dr. Florian Baab, inzwischen Akademischer Rat an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Er bekam am 3. Juli 2015 den Preis für seine Erfurter Dissertation „Was ist Humanismus? Geschichte des Begriffes, Gegenkonzepte, säkulare Humanismen heute“.

Dazu habe ich mich in einer Rezension ausführlich geäußert. Dies war wohl der Grund, mich zu einer Podiumsdiskussion im Anschluss an die akademische Veranstaltung einzuladen (Foto:  S. R. Krebs; v. links: Prof. Dr. Eberhard Tiefensee, Dr. Andreas Fincke, Dr. Florian Baab, Dr. Horst Groschopp).
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Sachsen – kirchenhöriges Musterland

Nach dem Kopftuch-Urteil des Bundesverfassungsgerichts wird sich die religiös-weltanschau­liche Landschaft in Deutschland weiter pluralisieren – wahrscheinlich an Sachsen vorbei. Das Feld der Religionspolitik ist dort konservativ bestellt. Man wird überhaupt sehen, welche Kräfte in welchen Parteien hier Positionen entwickeln. Die LINKE in Sachsen robbt sich als erste Fraktion in einem deutschen Landesparlament an diesen angeliebten Sektor heran. Ihr Fraktionsmitglied André Schollbach hat zwischen Anfang November 2014 und Mitte März 2015 immerhin 23 „Kleine Anfragen“ gestellt, vorwiegend zur Kirchenfinanzierung. Weiterlesen …

Anstiftung zum Vanillasex

ZWICKAU. (hpd) Vorige Woche, pünktlich zum Valentinstag, kam der Film "Fifty Shades of Grey" in die Kinos und in aller Munde. In den USA hat der Film bereits über achtzig Millionen Dollar eingespielt. Er bricht auch in Deutschland Besucherrekorde. Besonders in katho­lischen Gegenden feiert er Triumphe. Die Medienlandschaft verkündet seit Wochen einen sensationellen Sadomaso-Film. Was für eine Irreführung, meint der Kulturwissen­schaftler Horst Groschopp in seiner Filmkritik.

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Konfessionslosigkeit und Glauben

ZWICKAU. (hpd) "Woran glauben die, die nicht glauben?" war am 13./14. Februar 2015 das Thema einer Tagung der "Evangelische Akademie der Nordkirche" im "Haus der Kirche" in Güstrow, für das sich immerhin um die fünfzig, überwiegend ältere Gäste interessierten. Güstrow erinnert an die DDR-Atheismusgeschichte. Dass nun hier im ehemaligen "Rüsthaus" der evangelischen Kirche über Werthaltungen und Lebenseinstellungen von Konfessionsfreien – in Kirchensprache immer "Konfessionslose" – auf Basis von neueren soziologischen Befunden von Kirchenexpertinnen diskutiert wird, illustriert die Befindlichkeit der "Nichtglaubenden". Weiterlesen …

Die „Freie Presse“ auf Mission

Nach 47 Jahren kehrte ich aus der Fremde in meine Geburtsstadt Zwickau zurück. Was tut man hier als Rentner, werde ich oft gefragt. Eine Antwort ist: Zeitung lesen. Und da kann man dann nicht aus seiner Haut. Was ich fand, erzählte ich dem hpd im nachfolgenden Interview: Weiterlesen …